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29.10.2012

Doppelt sicher durch den Winter

BILSTEIN empfiehlt beim Reifenwechsel den gleichzeitigen Fahrwerk-Check

Ennepetal, 29.10.2012 – Selbst die besten Winterreifen verfehlen ihren Zweck, wenn defekte Stoßdämpfer Straßenlage und damit die Sicherheit entscheidend beeinträchtigen. BILSTEIN rät Autofahrern deshalb, beim obligatorischen Wechsel auf Winterreifen sicherheitsrelevante Fahrwerkteile wie Stoßdämpfer und Federn überprüfen zu lassen. Zu oft werden die Gefahren verschlissener Dämpfer unter winterlichen Bedingungen unterschätzt: verlängerter Bremsweg, früher einsetzendes Aquaplaning, mangelnde Bodenhaftung und erhöhte Schleudergefahr in Kurven machen jede Fahrt zu einem unkalkulierbaren Risiko. Die Probefahrt mit geschultem Werkstattpersonal sowie der Fahrwerktest bringen Licht ins Dunkel und sorgen im Endeffekt für doppelte Sicherheit in der kalten Jahreszeit.

Viele Autofahrer unterschätzen die sicherheitsrelevanten Funktionen von Stoß- bzw. Schwingungsdämpfern. Nur mit voller Dämpfkraft halten Reifen den Straßenkontakt. Entsprechend fatal sind die Folgen defekter Dämpfer: Ein bis zu 20 Prozent verlängerter Bremsweg sowie Beeinträchtigungen der Funktionalität elektronisch gesteuerter Fahrerassistenzsysteme wie ABS und ESP verschlechtern die Straßenlage entscheidend und erhöhen das Sicherheitsrisiko bei Gefahrenbremsungen oder Ausweichmanövern. Instabilität in Kurven sowie der früher einsetzende Aquaplaning-Effekt bei Nässe bergen zusätzliches Gefahrenpotenzial.

Die Unfallzahlen sprechen für sich. Verkehrsforschern zufolge sind bei mehr als 50 Prozent der Unfälle, an denen ältere Fahrzeuge mit einer Laufleistung von mehr als 150.000 Kilometer beteiligt sind, beschädigte Schwingungsdämpfer mitverantwortlich (TÜV Nord). Aber auch jüngere Autos sind betroffen. Der Stoßdämpferverschleiß schreitet schleichend voran, bleibt aufgrund eines Gewöhnungseffekts vom Fahrer meist unbemerkt. Daher rät Fahrwerkspezialist BILSTEIN dringend, die Umrüstung von Sommer- auf Winterreifen zum Anlass zu nehmen, Stoßdämpfer und Federn einer fachgerechten Prüfung zu unterziehen.

 

Insbesondere ungleichmäßiger Reifenverschleiß, so genannte Reifenauswaschungen, defekte Anschlagpuffer und Schutzrohre, verölte Stoßdämpfer, korrodierte oder gebrochene Federn sind unmissverständliche Hinweise, die sich im Zuge des Reifenwechsels entdecken lassen. Auch Bremsscheiben und Bremsbeläge verdienen einen geschulten Blick. Die Aufklärung über mögliche Sicherheitsrisiken stärkt die Kundenbindung und generiert zusätzlichen Umsatz durch einen möglichen Stoßdämpferwechsel. Generell zu empfehlen ist die Routineprüfung der sicherheitsrelevanten Fahrzeugteile alle 20.000 Kilometer.


Eine Probefahrt mit Experten oder der Fahrwerktester, der mit detailliertem Datenprotokoll eine schnelle und zuverlässige Überprüfung ermöglicht, bringen endgültige Gewissheit über die Funktionsfähigkeit der Dämpfer. Stoßdämpfer und Fahrzeugfedern sollten jeweils achsweise getauscht werden. So lassen sich Dämpfungsunterschiede vermeiden. Zusätzlich wird die Spurstabilität erhöht und das Sicherheitsrisiko minimiert.

 

 

Sichtprüfung

defekte Stoßdämpfer erkennen

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